Pause.

fall

Manchmal hat man einfach andere Dinge im Kopf und davon viel zu viele. Man bewegt sich zwanghaft immer in den selben Bahnen, ohne auch nur einen kleinen Umweg laufen zu können. Es ist die Stadt, der Job, manchmal sind es auch die Freunde. Man kann sich einfach nicht befreien, folgt stupide den selbstauferlegten Maximen und merkt nicht, wie sehr man sich dabei verrennt. Auf dem Holzweg des Lebens, dessen Holz leider schon marode ist, schimmelig von den ganzen Würmern, die von außen daran knabbern. Man läuft darauf und kann aber nicht mehr den eigenen Speed aufrecht erhalten. Die Gefahren durch den abgenutzten und unwirtlichen Weg sind zu groß und plötzlich rutscht man aus und  stürzt. Mitgerissen vom eigenen Gewicht macht der Körper einen Satz nach unten und streckt sich der gähnenden Leere entgegen. Das Leben scheint zu Ende und zieht in bunten Bildern an einem vorüber. Und doch fällt man nicht in den Abgrund. Denn es gibt Menschen, die einem die Hand geben und wieder heraufziehen. Menschen, die sich um einen Sorgen machen und  einem sagen, dass man sich auf dem falschen Weg befindet. Sie schicken einen zurück. Ab vom Weg, auf eine grüne saftige Insel namens Freiheit. Sie sagen, man solle sie entdecken und erkundschaften. Man solle sie genießen, sich entspannen, den Weg vergessen, wieder sein.

Es ist schwer, das kann ich sagen. Ich bin gerade erst an der Steilküste der Insel angelangt und der Weg ins schöne Landesinnere scheint noch schwer. Ich habe Angst vorm Sein, Angst vorm Nichtstun, Angst ohne Ziel zu sein. Dennoch will ich einen Schritt wagen. Langsam und dann vielleicht noch einen mehr.


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