Am Ende des Regenbogens

Regenbogen über Berlin / Rainbow over Berlin / Banksy / Street ArtAm Montag Abend strahlte über Berlin plötzlich ein Regenbogen. Die Menschen, die ich auf den Straßen sah, blickten verzaubert nach oben, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Dann zückten sie – genau wie ich – ihre Handys oder Kameras und fotografierten das Naturspektakel. Viele teilten es gleich auf ihren sozialen Netzwerken. Einer meiner „Freunde“ dort schrieb zu seinem Bild sinngemäß: „Bin dann mal auf der Suche nach dem Topf voller Gold“. Für einen Augenblick musste ich schmunzeln. Jeder, der wie ich das Magische im Leben liebt, würde wahrscheinlich gerne einmal über einen Regenbogen wandern, die Welt durch seine Farben sehen und dann am Ende angekommen, den Goldopf abstauben.
Doch dann schoss mir ein anderer Gedanke in den Sinn: Wollen wir eigentlich wirklich diesen Topf voller Gold? Müssen wir immer das ultimative Ziel erreichen um glücklich zu sein, oder reicht vielleicht der Weg dahin? Je länger ich darüber nachdachte, kam ich immer nur zum gleichen Ergebnis: Es reicht wahrscheinlich schon aus, wenn man es überhaupt auf Regenbogen schafft, und dann auf ihm wandern darf. Wo genau am Ende das Ziel liegt, ist nur eine Frage der eigenen Perspektive.


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