Train of thoughts


Es ist ein sehr alter Zug, in dem ich gerade nach Berlin reise. Und während die Landschaft an mir vorrüberzieht, und das Baby in meinen Armen selig schläft, fällt mir eine andere Fahrt, in einem ähnlichen Zug ein. Sie ist schon ein paar Jahre her, aber auch nicht so viele. Trotzdem scheint es mir, als sei sie eine halbe Ewigkeit her. Damals war ich noch so viel jünger, so viel verrückter und wilder, hatte ganz andere Freuden und Sorgen. Ich glaubte, schon alles zu kennen, nicht mehr im Leben zu brauchen als meine Freiheit. Doch ich wusste es ja auch nicht besser.Jetzt, während die Landschaft an mir vorrüberzieht, und das Baby in meinen Armen selig schläft, weiß ich, dass es Größeres, ja, Anderes gibt. Es ist auch wild, manchmal auch laut, doch es bindet mich. Es ist auch verrückt, braucht auch sein Chaos, wenn auch wenig Spontaneität. Es ist für mich gerade das Schönste auf der Welt. Doch ich weiß es ja auch nicht besser.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s