/trænˈzɪʃən/

Go with the flow / Glückskeks (c) Kathrin Eß 2016Ich sehne mich nach Stillstand. Nur für ein paar Monate nichts Neues erleben, planen, fühlen. Wissen, dass keine Überraschungen auf mich warten, alles total vorausschaubar, alles an seinem Fleck.
Ich sehne mich nach Langeweile, wenigstens für ein paar Stunden. Nicht immer aufmerksam sein, einfach treiben lassen in der Leere, einfach berieseln lassen vom Staub, der auf mich herabfällt, während ich da so liege.
Gerade könnte alles ein bisschen gemächlicher sein: Weniger Speed, mehr Verinnerlichung, weniger Wechsel, mehr Monotonie. Projekte könnten ein Ende finden, Beständigkeit einen Anfang. Ja, das wäre ganz schön.
Aber eigentlich will ich dann doch nicht tauschen, eigentlich bin ich schon im puren Glück. Ich muss mich wohl dran gewöhnen, dass das Leben eine einzige Transitionsphase ist. Ich muss begreifen, das alles anders bleibt, muss einfach mitschwimmen, immer weiter, und dort Ruhe finden, wo es vermeintlich keine Ruhe gibt.


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